Ade Kleinunternehmer!

Vier Neuigkeiten – vier Inspirationen für Texter aus der „Textebeckerei“

 

Der Textbecker News

Was 2016 als „Hobby mit Nebeneinkünften“ begann, ist vier Jahre später zum handfesten Erwerb geworden. So manches hat sich professionalisiert. Vier wesentliche Neuigkeiten stehen in Mittelpunkt meines heutigen Blogbeitrages sowie vier Impulse, die die Vorteile der Neuerungen beleuchten. Vielleicht können sie Inspirationen für Texter und Texterinnen sein und anderen das gute Gefühl geben, von Anfang an das Richtige getan zu haben. 

 

1. Ich zahle Umsatzsteuer und das ist auch gut so!

Seit 01. Januar 2020 bin ich steuerrechtlich kein Kleinunternehmer mehr und mit Begeisterung umsatzsteuerpflichtig. Ja, richtig gehört, denn die Vorteile der Regelbesteuerung liegen für mich auf der Hand. Der buchhalterische Mehraufwand hält sich dank entsprechender Software (mehr dazu unter Punkt 2) ohnehin in Grenzen.

Vorteile und Chancen: 

  • Umsatzsteuererstattung auf Geschäftsausgaben: Nahezu alle Texter*innen schreiben für Geschäftskunden, denen die Zahlung der Umsatzsteuer keine Schmerzen bereitet. (Schließlich wird die vom Kunden geleistete Steuerzahlung von dessen Umsatzsteuerpflicht „abgezogen“.) Als umsatzsteuerpflichtiger Texter kann ich mir selbst allerdings für alle Geschäftsausgaben die Umsatzsteuer erstatten lassen. Sehr vereinfacht ausgedrückt: Alle meine geschäftlichen Einkäufe werden 19% (bzw. 7%) günstiger, von der Druckerpatrone über das Abonnement für die Buchhaltungssoftware bis zum neuen Texter-PC.

Öffentliche Einrichtungen

Da öffentliche Einrichtungen wie z. B. Hochschulen oder städtische Verwaltungen ihre Umsatzsteuerzahlungen nicht steuerlich geltend machen können, sind für diese die Dienstleistungen von regelbesteuerten Texter*innen bei gleichem Grundpreis rund 20% (ggf. 7%) teurer als die Leistungen eines Kleinunternehmers.

  • Professionelles Auftreten: Kleinunternehmer klingt süß, oder? Für geschäftliche Kontakte ist das aber kein Vorteil. Kleinunternehmer haben keinen Welpenschutz. Im Gegenteil: Die Aura des „Hobbyschreibers“ kann zum Nachteil werden bei der Akquise und den Preisverhandlungen. Rechnungen mit Umsatzsteuer sind guter Standard. Wer diesem entspricht, muss sich nicht weiter erklären.

2. „Papierkram“ macht meinen Papierkram

Je mehr Kunden und Aufträge sich angesammelt haben, um so aufwendiger wurde es für mich in der Vergangenheit, alle Rechnungsposten, Zahlungen und auch alle Belege für die EÜR (Einnahme-Überschuss-Rechnung) im Blick zu behalten.

Schon länger habe ich deshalb nach einer Buchhaltungssoftware Ausschau gehalten und mit papierkram.de (Affiliate Marketing) für mich jetzt die passende Lösung gefunden. Die browserbasierte Anwendung bietet alle Funktionen, die ich als Texter brauche, ohne dabei zu aufgebläht zu wirken.

Die Verwaltung der Umsatzsteuer wird zum Kinderspiel.

Vorteile und Chancen:

  • Der Kopf ist frei fürs Texten: Smarte Buchhaltungssoftwares sind intuitiv und ziemlich idiotensicher. Dank Warnmeldungen und intelligenter Menüführung braucht es also schon fast kriminelle Energie, um fatale Buchungsfehler zu übersehenn. So werden auch die Verwaltung der Umsatzsteuer, die Abrechnung von Aufträgen im Ausland oder die Erfassung des Inventars erleichtert. Die deutliche Zeitersparnis gleicht die Anschaffungskosten mühelos aus.
  • Integrierte Zeiterfassung: Selbst bei Aufträgen, die nicht nach Stundenlohn abgerechnet werden, bietet die Zeiterfassung der Software Vorteile. Da der gesamte Zeitaufwand nach Aufgaben erfasst werden kann, können Zeitfresser besser entlarvt werden. Das kann helfen, den Gesamtaufwand besser abzuschätzen, effektiver zu arbeiten und Preise realistischer zu kalkulieren.

3. AGBs und Rechtsschutzversicherung können so sexy sein 

Ich breche eine Lanze für meine Kunden: In 98 % der Fälle läuft die Kommunikation vom Erstkontakt bis zur beglichenen Rechnung unkompliziert, respektvoll und absolut reibungslos. Problematisch sind also nur die restlichen zwei Prozent, die allerding richtig Nerven kosten können. Meine Leidenschaft gilt dem Texten und nicht der Diskussion mit Problemkunden. Deshalb habe ich gemeinsam mit einem Anwalt AGBs (Allgemeine Geschäftsbedingungen) erarbeitet und eine Rechtsschutzversicherung mit Forderungsmanagement abgeschlossen.

Der Textbecker AGB

Vorteile und Chancen:

  • Ein verdammt gutes Gefühl: Sicher gibt es solide AGBs auch von entsprechenden Generatoren oder smarten Anbietern im Netz. Meine Anwalt-AGBs sind echte Handarbeit und somit sicher kein Schnäppchen. Dafür enthalten sie einige Passagen, die mir selbst sehr wichtig waren. Mir geben „meine AGBs“ das gute Gefühl, im Fall der Fälle bestmöglich abgesichert zu sein.
  • Kein zahnloser Tiger: Ich zahle die Police meiner Rechtschutzversicherung gerne – in der Hoffnung, sie niemals zu brauchen. Die Versicherung gibt mir wertvolle Rückendeckung. Bei Bedarf kann ich mich besser wehren. So kann ich mir bei Problemen (ohne Extrakosten) anwaltlichen Rat holen, offene Rechnungen an das Forderungsmanagement übergeben und im äußersten Fall auch einen Rechtsstreit führen. Ein Ass im Ärmel, das selbstbewusst macht in der Auseinandersetzung mit problematischen Kunden.

Policen sind Betriebsausgaben

Die Kosten der Rechtsschutzversicherung können als Betriebsausgabe geltend gemacht werden.

Der Textbecker Datenschutz

4. Ein neuer Arbeitsplatz –  rückenfreundlich und „datensicher“

Anfang des Jahres habe ich mir einen langen Traum erfüllt und mir endlich meinen perfekten Arbeitsplatz gegönnt: Einen höhenverstellbaren Sitz-Steh-Schreibtisch, einen Aktiv-Stehsitz und einen Netzwerkspeicher. Der Arbeitskomfort am neuen Arbeitsplatz ist ein echter Quantensprung.

Vorteile und Chancen:

  • Rückenfreundlich und kreativitätsfördernd: Die Texterei ist sitzendes Gewerbe. Daher ist es nicht nur ein nettes Add-On, dem ohnehin stark beanspruchten Texter-Rücken etwas Gutes tun. Doch der Wechsel zwischen sitzender Tätigkeit und der Arbeit im Stehen ist nicht nur ein Geschenk an die Wirbelsäule. Auch die Kreativität wird gefördert. Beim Brainstorming im Stehen können meine Ideen noch besser fließen.
  • Die private Cloud: So gut die Versprechen der großen Cloud-Anbieter auch sind: Für mich ist es kein gutes Gefühl, meinen gesamten Textbestand einer Wolke im Internet anzuvertrauen. Ebenso wenig erscheint es mir ratsam, mich auf einzelne Sicherungsfestplatten oder händische Backups zu verlassen. Mit einem Netzwerkspeicher und entsprechenden Apps werden alle meine Daten jetzt automatisch mehrfach gesichert. Zudem sind sie wie bei einer Cloudlösung jederzeit auf Smartphone, Tablett und Co. verfügbar.

Cloud-Sicherung für den Fall der Fälle.

Auf einem modernen Netzwerkspeicher mit RAID-Technologie sind Datenverluste nahezu ausgeschlossen. Das einzige Risiko: Die Daten können durch Wasserschaden oder Brand abhandenkommen. Um sich auch für diesen Fall bestmöglich abzusichern, können die Daten zusätzlich an einem Cloud-Dienst übertragen oder auf dem Netzwerkspeicher eines/r Bekannten zusätzlich gesichert werden.